Schneeschuhwandern

Für manche ist eine Wanderung mit Schneeschuhen die schönste Art, um die Umgebung in ihrer ganzen Schönheit zu entdecken, vor allem, wenn man die unberührte Natur abseits der Pisten, Liftanlagen und stark begangenen Wegen liebt.

Mehr über Schneeschuhwandern

Unzählige Wanderungen auf beschneiten Wegen, um die Gegend am Würzjoch zu erkunden

Schneeschuhe sind ein fester Bestandteil der Geschichte und Kultur von Nomaden, Entdeckern und Händlern und dienten ursprünglich dem Überleben in kälteren und raueren Klimazonen und Umgebungen. Aus Materialien wie Holz, Seilen oder gewebten Tierhäuten hergestellt, ermöglichten sie die Fortbewegung durch frischen Schnee, ohne einzusinken.

Der Begriff "Ciaspes", der Schneeschuhe bedeutet, stammt aus dem Ladinischen und ersetzte die italienische Version nach dem Erfolg der "Ciaspolada", einem berühmten Rennen im Nonstal.

Heute dienen die Schneeschuhe nur noch dem Freizeitvergnügen und bieten die Möglichkeit, unglaubliche Tage voller Spaß im Schnee zu verbringen.

Sie sind für jedermann geeignet, da sie keine besonderen technischen Fähigkeiten oder Erfahrungen erfordern, und sind eine perfekte Möglichkeit, um in die Natur der Dolomiten einzutauchen, die von einer weißen Schneedecke bedeckt ist, die die Geräusche dämpft und eine unwirkliche Stille schafft. Kurz gesagt, eine sportliche Aktivität, die körperliches und geistiges Wohlbefinden miteinander verbindet.

Warum Schneeschuhe für den Winterurlaub wählen? Nun, sie sind zweifellos eine praktische und unterhaltsame Art und Weise, diese Orte im Winter zu erkunden und dabei die Nachhaltigkeit im Auge zu behalten. Schneeschuhwandern hat nämlich keine Auswirkungen auf die Umwelt in unseren Bergen.

Obwohl man sich mit Schneeschuhen auch abseits der Pisten bewegen kann, sollte es mit Bedacht tun. Dies sind die Lebensräume vieler Tierarten, die im Winter viel empfindlicher auf Lärm und Stress reagieren. Bleiben Sie deshalb auf den ausgewiesenen Wegen und Pfaden.

Im freien Raum ist es in Italien Pflicht, ein ein Lawinen-Notfall-Set mit sich zu tragen. Dies besteht aus LVS-Gerät, Schaufel und Sonde.

Also schnallen Sie sich Ihre Schneeschuhe an und machen Sie sich auf, die verschneiten Wege rund um den Würzjoch zu erkunden! Ein Tipp für die ersten Ausflüge: Verlassen Sie sich auf einen Führer oder nehmen Sie die zahlreichen geführten Touren in Anspruch, die vom örtlichen Tourismusverband angeboten werden.

Denken Sie daran, dass es gesetzlich vorgeschrieben ist, auch bei Wanderungen eine Lawinenschutzausrüstung (ARTVA, Schaufel und Sonde) mitzuführen.

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Schneeschuhwandern am Würzjoch und Umgebung

Hier einige Vorschläge für Schneeschuhwanderungen, die direkt vom Würzjoch oder von benachbarten Dörfern wie Longiarù, Rina oder San Vigilio di Marebbe ausgehen, die alle leicht mit dem Auto zu erreichen sind. Die ersten drei Strecken können Sie bequem zu Fuß von Ütia de Börz aus in Angriff nehmen.

  • Würzjoch - Maurerberg

Direkt von der Ütia de Börz Hütte geht es hinder dem Haus über einen Weg bergab bis zum Parkplatz Pè de Börz. Von hier aus folgt man einem Waldweg bis zur Maurerberg Hütte (im Winter geschlossen). Weiter geht es links über einen breiten Grat zum aussichtsreichen Gipfel (2.332 m ü.d.M.).

Entfernung: ca. 9 km.

Gehzeit: ca. 3 h 20 min.

Schwierigkeitsgrad: mittel

  • Würzjoch - Göma-Hütte- Göma Pass

Der Weg Nr. 8a, der direkt vor der Ütia de Börz-Hütte beginnt, führt angenehm ansteigend in Richtung Sass de Pütia und weiter leicht ansteigend zur Munt de Fornela, einer kleinen Almhütte auf 2.067 m Höhe. Weiter geht es nach links über schneebedeckte Alpweiden zu zwei sehr auffälligen Steinblöcken. Von hier führt der mit Nr. 8 markierte Weg durch den Zirbenwald zu den weiten Wiesen der Göma-Hütte auf 2.030 m, von wo aus man einen herrlichen Panoramablick auf die umliegenden Gipfel genießen kann. Nach Möglichkeit kann man dem Wanderweg bis zum Göma pass folgen. Der Rückweg erfolgt über dieselbe Strecke.

Entfernung: ca. 8 km

Gehzeit: ca. 4 ½ h

Schwierigkeitsgrad: leicht/mittel

  • Würzjoch - Pütiascharte - Costaces

Der Weg Nr. Der Weg Nr. 8A führt von der Ütia de Börz-Hütte zunächst eben und dann leicht ansteigend zu den „Campac“ Wiesen und der Fornella-Hütte. Der Weg wird vom imposanten Sass de Pütia dominiert und führt dann nach rechts über baumlosen Hängen zu einem Pass auf 2.050 m, dem Ende des Wanderweges. Es wird empfohlen nicht dem Sommer-Wanderweg zu folgen, sondern über die Wiesen erst nach unten zu gehen um dann über das kleine Tal zur Scharte aufzusteigen. Auf dem Rückweg zum Würzjoch und zur Ütia de Börz-Hütte führt ein Pfad hinauf zum Aussichtspunkt Costaces auf 2.120 m. Auf demselben Weg kehrt man zum Ausgangspunkt zurück.

Entfernung: 7 km

Gehzeit: 2 h 30 min

Schwierigkeitsgrad: für erfahrene

  • Longiarù - Göma-Pass

Vom Parkplatz in der Nähe der Ortschaft Vì in Longiarù folgt man dem Weg Nr. 9 auf einer leichten Forststraße bergauf. Durch schneebedeckte Wälder erreicht man die Ütia Vaciara-Hütte (im Winter geschlossen). Von dort aus geht es weiter zum Göma-Pass.

Entfernung: 6 km

Gehzeit: ca. 4 h

Schwierigkeitsgrad: mittel

  • Von Longiarù zur Ciampcios-Hütte

Ausgangspunkt ist der Parkplatz "Pares", der sich 5 Autominuten vom Dorfzentrum von Longiarù entfernt befindet. Von hier aus geht es auf dem Weg Nr. 5 weiter. 5 durch eine herrliche Naturlandschaft. Nach ca. 15 Minuten können Sie sich an der Kreuzung entscheiden, ob Sie auf dem leichteren, flacheren Weg weitergehen oder die steilere, kürzere Variante wählen. Durch Wälder und märchenhafte Bergwiesen erreicht man nach etwa eineinhalb Stunden die Ciampcios-Hütte auf 2.027 m Höhe, inmitten der Winterruhe des Naturparks Puez-Geisler. Der Abstieg erfolgt über den Weg 5A, der direkt zum Ausgangspunkt zurückführt.

Entfernung: 8,4 km

Gehzeit: 2.45h

Schwierigkeitsgrad: leicht

  • Lé de Munt de Rina

Diese leichte Wanderung beginnt im Dorf Rina, genauer gesagt am Sportplatz. Von hier aus folgt man einem schönen, markierten Weg, der nach ca. 1 - 1 ½ Stunden zur Ücia Munt da Rina Hütte (im Winter geöffnet) führt. Weiter geht es zum Col dal Lè und schliesslich zum malerischen Lé de Munt da Rina, von dem aus man einen herrlichen Blick auf den Sass de Pütia hat. Der Rückweg erfolgt auf demselben Weg.

Entfernung: 11,2 km

Dauer der Wanderung: 3 h 42 min

Schwierigkeitsgrad: mittel

  • Pederü - Fodara Vedla - Sennes

Diese mittelschwere Route führt direkt in den Naturpark Sennes. Lassen Sie Ihr Auto auf dem Parkplatz der Pederü-Hütte stehen, etwa 11 km vom Zentrum von San Vigilio di Marebbe entfernt. Von hier aus nimmt man den Weg, der rechts hinaufführt, die Zufahrtsstraße zu den Hütten von Fodara und Sennes (auf ca. 2.100 m Höhe).

Entfernung: 4,6 km

Gehzeit: 2 h 04 min

Schwierigkeitsgrad: mittel

  • San Vigilio - Tamersc - Pederü

Ein langer, aber leichter Weg, der durch das gesamte Tamersc-Tal führt. Die Wanderung beginnt am Ende der Str. Fanes. Vorbei am Spielplatz geht man auf dem Trampelpfad entlang der Langlaufloipe. Der Weg führt durch den Wald, links am Sportplatz vorbei und weiter bis zur Ciamaor-Brücke, wo man wieder links abbiegt. Weiter geht es auf einem gut begehbaren Weg zum Lè dla Creda. Nach dem Lé dla Creda folgt man der Straße, die zunächst zur Tamersc-Hütte und nach ca. 3 km zur Pederü-Hütte führt.

Entfernung: 11,4 km

Gehzeit: 6 h 30 min

Schwierigkeitsgrad: leicht

  • Schneeschuhwanderung zur Fanes-Hütte

Ausgehend vom Parkplatz der Pederü-Hütte führt diese Route durch die bezaubernde Landschaft des Naturparks Fanes - Sennes - Prags. Die Fanes- und Lavarella-Hütte sind auch im Winter geöffnet.

Entfernung: 6,5 km

Gehzeit: 2 h 30 min

Schwierigkeitsgrad: mittel





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